Geduld

Ich sage oft aus Scherz,
ich bin der Geduldigsten einer.

Nein, nur sagen funktioniert nicht.

TUN, ist meine Pflicht.

Dann merke ich,
kommen neue Dinge,
das ich aus der Geduld herausschwinge.

Immer wieder schau ich mir die Geduld an,
und finde,
dass ich dies nicht wirklich gut kann.

Schnell vergesse ich,
wie Geduld sich anfühlt
und ich, trotz des Wissens,
vor Wut beiße,
in mein Kissen.

Wann lernst Du es,
frage ich mich wieder mal….
Geduld anzuwenden,
wird dann zur Qual.

Das Leben fließt
und ich stehe jeden Morgen am Anfang.

Wann ich geduldig sein soll,
beschließt ein ganz anderer.

Ich kämpfe mit Gott,
bitte um Geduld
und wenn möglich,
dann sofort.

So lebe ich,
die Veränderungen kommen.

Manchmal kommen diese schnell
und manchmal langsam.

Dann frage ich mich,
wann ist Geduld ratsam.

Ich will möglichst alles sehr schnell.

Aber da ist jemand,
der ist sofort zur Stell.

Du sollst im Hier und Jetzt leben
und Dir auch die Zeit geben,
Veränderungen hinzunehmen.

Geduld
ist einst der wichtigsten Tugenden
und Du wirst es lernen,
wenn Du Dir die Zeit nimmst,
auch mal zu ruhen.

So spricht Gott zu mir,
doch ich will es nicht hören,
denn er weiß nichts,
er will mich nur stören.

So lebe ich immer wieder in Ungeduld
und fühle mich schlecht,
und denke,
mir ist alles recht.

Handle,
wenn Geduld gefordert
Ruhe,
wenn Tun angesagt.

Die richtige Balance zu finden
und jeden Tag Geduld zu üben,
wenn es angebracht,
das ist alles
und wenn ich es begreife,
dann habe ich auch die nötige Reife.

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